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Doping, um im Sport an die Spitze zu kommen, die Droge Arbeit, bis der Burn-out einem überwältigt, das Streben nach unerreichbaren Zielen – falscher Ehrgeiz kann viele Formen annehmen. Er macht selbst nicht davor Halt, selbst Babys zum Schönheitswettbewerb zu schleppen oder Kindergartenkinder als Models für Mode auf dem Laufsteg zu präsentieren.

Mal weg vom Egotrip

»7 Wochen ohne«: Fastenaktion nimmt falschen Ehrgeiz aufs Korn

FRANKFURT a. M. Die Fastenaktion der evangelischen Kirche steht in diesem Jahr unter dem Motto »Gut genug – 7 Wochen ohne falschen Ehrgeiz«. Die Organisatoren rufen dazu auf, von Aschermittwoch bis Ostern auf ungesunden Perfektionismus zu verzichten.

»Ehrgeiz ist etwas Wunderbares, aber falscher Ehrgeiz macht Menschen und ihre Umgebung kaputt«, sagt die Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler. Sie ist Kuratoriumsvorsitzende von »7 Wochen ohne«. An der Initiative beteiligen sich nach deren Angaben in jedem Jahr etwa zwei Millionen Menschen. Teilnehmer können sich zu Fastengruppen zusammenfinden oder einen Fasten-Kalender nutzen.

Die Aktion »7 Wochen ohne« wird in diesem Jahr mit einem zentralen Gottesdienst am 26. Februar um 9.30 Uhr in der Dreikönigskirche in Frankfurt am Main eröffnet, den das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) live überträgt. Die Fastenaktion wurde 1983 gegründet. Sie regt mit wechselnden Themen dazu an, die Fastenzeit bewusst zu erleben und zu gestalten.

Foto: picture alliance / landov; Scott Threlkeld

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